projekte

Scherben | Paul Celan | Das Kind von Noah | Briefwechsel Ilana Shmueli & Paul Celan | Zwischenfall in Vichy

Bisherige Aufführungen
„Scherben“ von Arthur Miller

2015 Jüdische Kulturtage im Rheinland Theater Tiefrot Köln, HPZ Stiftung Düsseldorf, Wuppertaler Bühnen Kleines Haus am Engelsgarten, Pantheon Theater Bonn

2016 Horizont Theater Köln, Katakombentheater Essen, Studiobühne Siegburg, Lokal Harmonie Duisburg, Jüdische Gemeinde Trier

2017 Rathaus der Stadt Köln, Jüdische Woche naTo Leipzig, Theatermuseum Düsseldorf, Theaterlabor Bielefeld, Horizont Theater Köln

2018 Ev. Akademie Wiesbaden, Amerikahaus NRW, weitere in Planung auch für 2019



Ensemble Christine Rollar, Sophie Brüss, Britta Shulamit Jakobi, Hanno Dinger, Carlos Garcia Piedra Musik sigur ros, Prologtext Daniel Anderson, Foto Ilja Kagan



Das Spätwerk von Arthur Miller, entstanden 1994, setzt sich mit dem Konflikt der jüdischen Bevölkerung in Übersee und der Judenverfolgung durch die Nazis in Europa auseinander.

Es geht um sechs Charaktere, die in ihrem Handeln und Wahrnehmen das mörderische Verbrechen aus einer Distanz miterleben. Sie reflektieren die Strukturen des Antisemitismus in der Gesellschaft. Sylvia, erkrankt zunehmend, obwohl organisch gesund, da sie in ihrer Hilflosigkeit des Erlebens auch die Unzugänglichkeit ihrer Umgebung und des Staates erkennt.

Sie stellt Fragen, die niemand beantworten kann. Die Auseinandersetzung ist ein Transfer in unser heutige Zeit im gesellschaftlichen Miteinander und das Stück zeigt verschiedene Umgangsweisen der Betoffenen auf.



Ihr Ehemann erlebt schon längst mit sich selbst und dem Arbeitgeber eine innerliche wie äußerliche Konfrontation seiner Lebenswahrheit und -wirklichkeit. Final ringen die Eheleute um eine Bewältigung ihrer sich zuspitzenden Situation im persönlichen Konflikt und ihrer Teilhabe in der Gesellschaft.